Praktikumsbericht

Mit dem Praktikum im Hochschularchiv wollte ich mein Interesse am Beruf des Archivars überprüfen. Sollte ich diesen Gedanken verwerfen, oder weiter verfolgen? Dazu wollte ich zunächst einmal Eindrücke sammeln.

Das achtwöchige Praktikum ermöglichte mir dann tiefe Einblicke in das Archivwesen. Der tägliche Arbeitsablauf, von der Abgabe über die Bewertung bis hin zur Verzeichnung der Akten im Programm Midosa XML, wurde mir in sehr gut durchdachten Modulen näher gebracht. Die kompetenten Einführungen der Archivmitarbeiter, auch in den Fachdisziplinen der Bestandserhaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Paläographie, Recherche und des Archivrechts, rundeten mein Praktikum zu einer gelungenen “Grundausbildung” ab. Dabei kam die praktische Arbeit und Einbringung von eigenen Ideen, besonders im Rahmen des Projekts “Magazinumstrukturierung”, erfreulicherweise nie zu kurz. Zuletzt möchte ich besonders das sehr gute Arbeitsklima und die freundlichen Archivmitarbeiter loben (Gruß auch an Sissi und Franz), die mein Praktikum nicht nur zu einer lehrreichen, sondern gleichzeitig auch kurzweiligen Zeit machten.

Wer sich für das Berufsfeld Archivwesen interessiert, dem sei ein Praktikum im Hochschularchiv der RWTH wärmstens ans Herz gelegt. Gleiches gilt zur generellen Berufsorientierung. Man lernt eine Menge! In meinem Fall konnte ich durch das Praktikum mein Interesse am Beruf des Archivars verstärken.

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