Eine Führung durch das Gedächtnis der RWTH

Letzte Woche Dienstag, am 04.06.2019 haben wir, das Team des Hochschularchivs der RWTH, in Zusammenarbeit mit RWTHextern erneut zu einer Führung geladen. Die Teilnehmerzahl wurde auf 20 Personen begrenzt und etwa genauso viele fanden wir auch am genannten Treffpunkt an. Diese große Zahl an Interessenten freut uns natürlich immer sehr, weil wir gerne die Bedeutsamkeit unseres Archivs und der Archivkultur im Allgemeinen den Zuhörern vermitteln.

Gerne machen wir dafür auch mal ein Auge zu und schließen eins der Magazine des Archivs auf, damit die Besucher über die zahlreichen unterschiedlichen Archivalien staunen können, welche die Historie der RWTH lebendig verkörpert. Außerdem ist seit einigen Jahren in unserer Führung ein Einblick in die Arbeit eines Archivars zu sehen. Wir zeigen auf, welche alltäglichen Arbeiten das Archivwesen für die Mitarbeiter bereithält und stellen vor wie wir Akten umbetten um sie „bis zum Ende des Universums“ haltbar zu machen. Auch die modernen Aspekte der Archivarbeit zeigen wir hier auf: Wir sind nicht nur auf diesem Blog fleißig. Unser digitaler Fußabdruck lässt sich auch auf Facebook, Instagram und YouTube finden. In der Führung wollen wir genau dies auch rüberbringen. Ein Archiv ist gar nicht so staubig und langweilig wie man denkt. Auch wir sind im 21. Jahrhundert angekommen und um Teil unseres Teams zu sein muss man Technik verstehen und nicht ablehnen!

Jedoch legen wir in unseren Führungen auch Wert darauf Wissenswertes über den Sitz des Archivs, dem Alten Regierungsgebäude am Theaterplatz, zu vermitteln. Die Baugeschichte dieses Gebäudes reicht 200 Jahre zurück und ist voller spannender Wendungen und Anekdoten – Wusstest du zum Beispiel, dass Bismarck hier mal gearbeitet hat? Aber auch die schlechten Ausschnitte der Geschichte des Gebäudes werden bei uns vermittelt. Anhand des Gestapodenkmals im Haupteingang und des Separatistendenkmals an der Treppe des Foyers wollen wir diese Einschnitte bei jeder Führung verdeutlichen.

Durch diese Führungen wollen wir das Gedächtnis der RWTH den interessierten Besuchern vorstellen und verdeutlichen, wieso wir eine wichtige Aufgabe in sämtlichen Bereichen der Wissensvermittlung einnehmen.

Wir bedanken uns sehr bei allen Interessenten für die gespitzten Ohren und die Nachfragen, welche zeigen, dass sie auch wirklich interessiert bei der Sache waren und freuen uns sehr darüber, dass die Zusammenarbeit mit der RWTHextern so ausgezeichnet geklappt hat. Gerne stehen wir auch in Zukunft für weitere Führungen zur Verfügung.

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