Praktikumsbericht

Zur beruflichen Orientierung und aus Interesse am Beruf des Archivars bewarb ich mich um ein freiwilliges Praktikum beim Hochschularchiv der RWTH. Da ich aber kein Student bin, war ich nicht sicher, ob das Hochschularchiv mich auch als Praktikanten annehmen würde. Doch dies stellte kein Problem dar, sodass ich mich freute, einen Einblick in aktive Geschichtsarbeit zu bekommen.

Das Praktikum ist in Module strukturiert, sodass jeder Praktikant einen Leitfaden erhält, den er zu erfüllen hat. Da gibt es zum Einem die Module bei Herrn Dr. Graf, die das theoretische Grundgerüst der Archivarbeit bilden, wie z.B. die archivarische Bewertung, das Archivrecht und das Urheberrecht, wobei mir aber besonders die beiden rechtlichen Module gut gefielen. Aber auch die studentischen Hilfskräfte geben Module, beispielsweise das Verzeichnen in der Archiv-Software MIDOSA XML, sowie das Umbetten und die Registratur und die Ablage von Akten. Unter Anleitung der studentischen Hilfskräfte konnte ich mich dann auch schnell in die verschiedenen Aufgaben des Archivs einarbeiten. Selbst wenn es mal zu Phasen kam, wo ein wenig Leerlauf herrschte, konnte ich mir auch selbstständig Aufgaben und Projekte suchen, die in der Form nicht im Modulkatalog vorgegeben waren. Durch das Veröffentlichen der wöchentlichen Bilderfreitage des Archivs auf Google + und Facebook und für den Weblogartikel konnte ich zudem an der Öffentlichkeitsarbeit des Archiv mitwirken. Aber auch das Beantworten von Anfragen bereitete mir viel Spaß.

Besonders zu betonen ist, dass das Arbeitsverhältnis zwischen den Kollegen sehr angenehm und freundschaftlich ist. Ich fühlte mich stets gut aufgehoben und geschätzt. Insgesamt kann ich ein Praktikum beim Hochschularchiv der RWTH daher nur empfehlen. Es ist zudem nicht nur für (Geschichts-)Studenten nützlich, sondern auch für Leute, die sich noch orientieren möchten. Letztlich konnte ich durch das Praktikum auch meine Entscheidung bekräftigen, dass mir ein Geschichtsstudium gefallen könnte.

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