Das Verfahren des Hochschularchivs der RWTH Aachen während der Corona-Krise

Alle Mitarbeiter/-innen versuchen den Archivbetrieb aufrechtzuerhalten und arbeiten an verschiedenen Projekten im Homeoffice wie zum Beispiel dem Verzeichnen von Promotionskarten. Ein Austausch des Teams findet per Mail, telefonisch und im WhatsApp-Chat statt. Via Mail verschicken die Mitarbeiter/-innen nach getaner Arbeit eine Tagesmitteilung, die alle über den aktuellen Stand in Kenntnis setzt. Jede/r meldet sich überdies mindestens einmal die Woche telefonisch bei dem Geschäftsführer und Archivar, Dr. Klaus Graf, um sich mit diesem persönlich auszutauschen. Alle Aufgaben, die nicht dringend im Archiv verrichtet werden müssen, werden von zu Hause erledigt. Zum Datenaustauch nutzen wir die Campuscloud „Sciebo“. Anfragen zum Fotobestand können beispielweise, da dieser zum Großteil digitalisiert ist, im Homeoffice beantwortet werden. Alle weiteren Anfragen werden schnellstmöglich bearbeitet, sobald jemand vor Ort ist. Das Archiv ist jede Woche mindestens acht Stunden besetzt. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen gestatten wir nur dringende Benutzungen vor Ort. Für diese Benutzung haben wir Regeln festgesetzt, die die Hygiene während der Einsicht der Archivalien gewährleisten soll. Weil wir nur wenige Benutzungen zulassen, haben wir uns als Team dazu entschieden, einen höheren Anteil als sonst einzuscannen und zu fotografieren, um dies zu kompensieren. Außerdem versuchen wir mit dem Teilen von drei Beiträgen pro Woche – anstelle der üblichen zwei – auf unseren Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram mit Archivnutzern und anderen Interessierten im Kontakt zu bleiben.

Wie das Verfahren bei unseren Kollegen in anderen Archiven ist, könnt ihr bei der Blogparade erfahren.

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