Praktikumsbericht: Höhepunkt war der Imagefilm

Wie wäre es mit einem Einblick in das „Lexikon der Sexualität“? Oder wollt ihr einmal wissen, wie es nach folgendem Ausschnitt weitergeht: „Apropos Lust“, sagte Uschi, „ich hätte jetzt Lust. Was haltet ihr von einem flotten Dreier?“? Falls ihr daran mal interessiert seid, kann ich euch einen Besuch im Hochschularchiv Aachen empfehlen! Quatsch? Nein, im Ernst! Beides Bestände dieses Archivs.

Das Hochschularchiv der RWTH ist so eines, ganz anders als man es sich zunächst vorstellt, wenn man noch nie so wirklich in einem Hochschularchiv war. Mir ging es genauso, als ich im November 2014 hochmotiviert im Internet die Worte „Aachen+Archiv“ in die Suchmaschine tippte. Ich musste ein Pflichtpraktikum in einem Archiv ableisten. Wohnorttechnisch war die Stadt Aachen optimal für mich. Da bin ich auf das Hochschularchiv der RWTH gestoßen.

Schnell eine Email hingeschrieben, prompt kam die Zusage. Ich könnte morgen starten. Super!

Am ersten Tag bekam ich eine Führung. Größer, als ich gedacht habe: Fünf Magazine, ein Benutzerraum und ein Mitarbeiterraum. Alles in einem schönen, alten Gebäude verpackt. Mit einem Praktikantenleitfaden, der vom Hochschularchiv erstellt wurde, war mein Praktikum gut strukturiert und anhand der Module lernte ich alles Nötige, was man für die Arbeit in einem Archiv braucht. Bestandserhaltung, Verzeichnung, Anfragen beantworten, Weblog-Einträge erstellen, Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinen, Paläographie, Internetrecherche, Archiv-, Informationsfreiheits- sowie das Urheberrecht habe ich nun dank des Praktikums theoretisch und praktisch behandelt. Die meisten Module hat Herr Dr. Klaus Graf, der Geschäftsführer, durchgeführt. Die studentischen Hilfskräfte übernahmen ihren jeweiligen Aufgabenbereich.

Höhepunkt der sechs Wochen war mein Projekt “Imagefilm“. Da ich aus meinem Studium die notwendigen Kenntnisse mitbrachte, schlug ich dies anfangs vor. In den letzten zwei Wochen wurde dieser Plan in die Tat umgesetzt und wir filmten fleißig. Schnitt und Vertonung waren die Hauptarbeit.

Es hat einfach sehr viel Spaß gemacht. Das Ergebnis ist gelungen, ich kann es mir immer wieder anschauen. Ein gutes Gefühl, die lange Arbeit so kompakt in einem Film anzuschauen. Also, falls ihr nun interessiert seid an einem Praktikum, macht es ruhig. Es lohnt sich!

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